|
Warum mit Holz heizen??
Da Holz als ältester Brennstoff der Menschheit wieder an Bedeutung gewinnt, ist es sinnvoll, sich Gedanken über das Heizen mit Holz und eine saubere Verbrennung zu machen. Krisensicher und mit nachhaltiger Wirtschaftlichkeit kann und wird sich Holz gegenüber fossiler Brennstoffe behaupten. Somit wird dieser Energieträger sicher an Bedeutung gewinnen, da die großen Vorteile einfach stark überwiegen. - Holz ist ein nachwachsender Brennstoff
- Holz sichert lokale Arbeitsplätze
- Geringe Kosten und reduzierte Umweltbelastung durch den kurzen Brennstofftransport
- Holz ist CO2-neutral. Bei der Verbrennung wird genau soviel CO2 freigesetzt, wie der Baum während seines Lebens aus der Luft absorbiert hat. Verrottet ein Baum im Wald, wird die gleiche Menge CO2 an die Luft abgegeben.
 |  |
|
1. Um eine gute Verbrennung und einen hohen Heizwert des Brennstoffes zu erzielen, sind folgende Punkte zu beachten:
- Das Holz gespaltet und gut durchlüftet lagern
- Holzscheiter-Stückholz max. Durchmesser von 7-10 cm
- Mindestens 2 Jahre lagern, damit die Restfeuchte weniger 15% beträgt
- Je nach Anlage, Ofen können auch Holzbriketts, Pellets oder Holzreste aus Sägereien verwendet werden (naturbelassen, unbehandelt)
Nicht in den Ofen gehört: Illustrierte, Zeitungen, Papier, Karton, Verpackungen, Kunststoffe jeglicher Art, behandeltes Holz z.B. Sperrplatten, Böden
Wer zu Hause Abfall verbrennt oder die Heizanlage nicht richtig bedient, schadet auch sich selbst: - Belastung der unmittelbaren Umgebung mit Dioxinen und Schwermetallen
- Erhöhte Gefahr von Kaminbränden aufgrund der Versottung
- Teuere Wartung des Ofens und des Kamins
- Reduzierte Lebensdauer der Heizanlage, des Ofens
Die gesundheitlichen Auswirkungen reichen von Atemwegserkrankungen wie chronischem Husten, Bronchitis, Asthmaanfälle, Lungeninfektionen bis hin zur Zunahme des Krebsrisikos und der Herz- Kreislauf- Beschwerden. 2. Ein weiterer Punkt für eine gute Verbrennung ist die Bedienung
- Holzscheiter locker, kreuzweise in den Brennraum geben
- Luftzuführung, Luftklappen, Schieber ganz öffnen
- Anzünden mit Anfeuerhilfen, Hakschnitzel, Papier in kleinen Mengen zulässig
- Während das Feuer brennt, bleiben die Luftklappen offen. Anzeichen für ausreichende Luftzufuhr: helle, gelb-rötliche und lebhafte Flamme
- Luftöffnung schließen, sobald die Gasbildung abgeschlossen ist. Anzeichen: Glut mit kurzen, blauen Flämmchen. Ein Nachlegen von neuem Brennstoff darf nur auf die Glut erfolgen.
Selbstkontrolle: - gute Verbrennung: Abgase am Kaminkopf weiß bis durchsichtig
- schlechten Verbrennung: Abgase am Kaminkopf bräunlich-schwarz-fett.
Etwas ist nicht in Ordnung, man sollte sich an den Fachmann wenden!!
3. Fortschritt - Berechnungsprogramm
Alle Öfen müssen in Zukunft nachweisen, dass sie die gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte für Emission und Wirkungsgrad erfüllen. Das Hafnerhandwerk hat auf diese Forderung mit einem eigenen Kachelofen- Berechnungsprogramm reagiert. Im Berechnungsprogramm können grundsätzlich zwei Größen berechnet werden:- Die Heizlast, welche notwendig ist, um den Wärmebedarf der Wohnung oder des Hauses zu bestimmen.
- Die Kachelofenberechnung baut nun auf den ermittelten Daten der Heizlastberechnung auf.
Da die Kachelofenkonstruktion von der Heizlast, der Seehöhe des Objekts, der Schornsteinhöhe und dem Nachlegeintervall abhängt, müssen all diese Werte in der Berechnung mit berücksichtigt werden. Durch das Zusammenspiel der Heizlastberechnung und der Kachelofenberechnung ist es dann möglich, einen in allen technischen Einzelheiten ausgereiften Kachelofen zu erstellen.
- Elektronische Ofensteuerungen:
Seit einigen Jahren sind elektronische Ofensteuerungen am Markt, welche die gesamte Luftführung von der Startphase der Verbrennung bis hin zur Gluthaltung überwachen und steuern. Somit wird ein viel höherer Wirkungsgrad erreicht als mit manueller Bedienung. Einfach anzünden, den Rest übernimmt die Steuerung. Dieser Komfort wird besonders von Berufstätigen geschätzt. - Ganzhausheizungen: (siehe Prdukte)
- Partikelfilter:
Ganz neu auf dem Markt sind inzwischen die Partikelabscheider, welche den Feinstaub bis zu 90% herausfiltern. Diese Geräte können beim Kamin oder auf dem Kaminkopf montiert werden.
 |